Sommerzeit, Urlaubszeit: viele Menschen, Schlangen, Lärm, überzogene Preise, und Schlendrian bei schönem Wetter und köstlichem Essen an herrlichen Orten… Zum Urlaub gehört auch unstrukturierte Zeit – selbst die fleißigsten Wanderer und Besichtiger erwischt gelegentlich ein Gewitter oder ein Tag, an dem der liebe Anhang zu nichts zu bewegen ist… Viel Zeit ist nicht immer ein „Geschenk“, uns nur die wenigsten von uns koppeln sich völlig von Nachrichten ab, und auch vieles, das in der Hektik des Alltags unter den Tisch fällt, kommt wieder hoch. Daran, dass die Welt, in der wir unsere Entfaltungsmöglichkeiten suchen, nicht einfacher wird, ändert sich auch im Urlaub nichts. Den propagierten einfach(st)en Lösungen lässt sich nicht immer mit Gleichmut begegnen; weder denen, die das eigene (Er)Leben betreffen, noch die globalen Lösungen. Das gehört zum Menschsein einfach dazu, wie uns die Neurobiologie lehrt: wir belegen alles, was wir wahrnehmen, mit Gefühlen; dafür können wir es uns dann besser merken.

Mir z.B. fällt aktuell schwer, die Ereignisse in der Türkei in den letzten drei Jahren nicht mit den frühen Dreißigern in Deutschland zu verbinden. Da ist Sloterdijks Einsicht nützlich: „Man muss in längeren Zeiträumen denken; es könnte ja sein, dass der Spuk in einem Jahrzehnt vorbei ist. Autokratien sind strukturell zu dumm, um ein Land auf Dauer erfolgreich zu führen.“

Noch hilfreicher finde ich größere Perspektiven. Dabei leisten kluge Bücher ausgezeichnete Dienste, die sich allerdings nicht alle als Urlaubslektüre eignen. So empfiehlt sich mein Liebling, Egon Friedells 1927-1931 entstandener Klassiker „Kulturgeschichte der Neuzeit – die Krisis der europäischen Seele“ definitiv eher für den Kaminabend als für den Sandstrand. Drei Bücher, die mich in den letzten Monaten besonders bewegt haben möchte ich Ihnen hier vorstellen. Sie erzählen starke Geschichten – vergnüglich und informativ, auch wenn mir in zwei Fällen das Lachen manchmal im Halse steckenblieb. Einige dürften Ihnen bekannt vorkommen – vor allem die Bücher von Yuval Noah Harari, die inzwischen beide Bestseller, und natürlich auch auf Deutsch erschienen sind. Hararis „Geschichtsbuch einer Gattung“ – unserer – ist brilliant, aber er hat auch zur aktuellen Diskussion einiges beizutragen. Er ist nämlich überzeugt, als Gattung haben wir unsere „Story“ verloren. Diese großen, kulturtragenden Geschichten haben sich über die Jahrhunderte stark verändert, aber jetzt gehen auch unsere aktuell liebgewonnenen Story – von liberaler Gesellschaft bis Globalisierung – kaputt… Mehr in diesem extrem empfehlenswerten TEDinterview! Wenn Sie nach 4 Minuten nicht fasziniert sind, gefällt er Ihnen nicht. Screenshot 2017-07-26 12.23.25

Sapiens hatte mich schon mit dem Innentitel neugierig gemacht:
FIRE gave us power
GOSSIP helped us cooperate
AGRICULTURE made us hungry for more
MYTHOLOGY maintained law and order
MONEY gave us something we can really trust
CONTRADICTIONS created culture
SCIENCE made us deadly

Leider kam ich erst Monate später zu den knapp 500 Seiten ebenso brilliant wie leichtfüßig geschriebenen, eigenwillige Akzente setzenden SapiensBrief History of Humankind. Mein Fazit: ein großer Wurf. Wenn Sie die folgenden Zitate nicht neugierig machen, ist es nicht das richtige Buch für Sie!

  • Most top predators oft he planet are majestic creatures. Millions of years of dominion has filled them with self-confidence. Sapiens by contrast is more like a banana-republic dictator. Having so recently been one oft he underdogs of the savannah, we are full of fears and anxieties over our position, which makes us doubly cruel and dangerous. (p. 12-13)
  • Perhaps this is exactly why our ancestors wiped out the Neanderthals – they were too familiar to ignore, but too different to tolerate. (p. 20)
  • A second theory agrees that our unique language evolved as a means of sharing information about the world. But the most important information that needed to be conveyed was about humans, not about lions and bison. Our language evolved as a way of gossiping. (p. 25)
  • Large numbers of strangers can cooperate successfully by believing in common myths. (…) yet none of those things (laws, justice, human rights) exist outside the stories that people invent and tell one another. There are no gods in the universe, no nations, money no human rights, laws or justice outside the common imagination of human beings. (p.30-31)
  • Trade may seem a very pragmatic activity, one that needs no fictive basis. Yet the fact is that no other animal other than Sapiens engages in it, and all the Sapiens trade networks about which we have detailed evidence were based on fictions. Trade cannot exist without trust, and it is very difficult to trust in strangers. The global trade network of today is based on our trust in such fictional entities as the dollar, the Federal reserve bank, and the totemic trademarks of corporations. (p. 39-40)

Falls Sie das Buch durchblättern, lesen Sie S. 89-90 im Kapitel History’s Biggest Fraud: The Agricultural Revolution. Weit und breit kein Buchladen in Sicht? Schreiben Sie mir, ich schicke Ihnen den Scan.

Epigenetik statt Neurobiologie!

Neurobiologie ist im Coaching momentan DAS Buzzword – gern zusammen mit Behavioral Economics. Liebgewordene romantische Ideen wie die des unbedingten, durch unsere Moral geregelten freien Willens zum Beispiel haben ein paar herbe Tiefschläge einstecken müssen… Aber der Umkehrschluss, man bräuche nur die richtigen „Nudges“ in Algorithen umzuwandeln, in Wearables zu verpacken und sexy zu vermarkten – nur zu unserem Besten, versteht sich – ist eben auch eine Ideologie. Vor diesen wissenschaftlichen Allmachtsphantasien, wie vor jeder Generation vor ihnen, sollte man sich in Acht nehmen. Allmacht wird schnell totalitär – auch wenn sie nur eingebildet ist. Die so legitimierten totalitären Handlungen sind erschreckend konkret…

Zurück zu Neurobiologie für Coaches, ein gern angebotenes Thema: Bücher wie Workshops sind meist seicht und fahrlässig vereinfachend. Man könnte glauben, es gäbe kaum etwas, was nicht gerade durch neurobiologische Erkenntnisse revolutioniert würde… Für jemanden wie mich, der sich bereits im Studium für Neurophysiologie interessiert hat, eher (ver)störend, wie vollmundig kausale Zusammenhänge postuliert werden, wo man lieber von Korrelationen sprechen sollte. Natürlich gibt es auch unstrittige Ergebnisse. Sie suchen eine wissenschaftliche Erklärung dafür, was wir alle ahnen – dass Großraumbüros grober Unfug sind, für konzentriertes, effizientes Arbeiten völlig ungeeignet? Das lässt sich neurobiologisch tatsächlich hervorragend belegen :).

The Epigenetics Revolution der englischen Virologin und Molekularbiologin Nessa Carey führt in ein Gebiet ein, in dem sich in den letzten Jahrzehnten tatsächlich Revolutionäres getan hat – der Frage nach der Rolle von DNS, Vererbung und Sozialisation. Es ist auf spanisch, aber immer noch nicht auf deutsch erschienen, aber das Original sollte Sie nicht schrecken: es ist fundiert, doch eingängig und leicht geschrieben – jargon free! Wenn unsere Bio-Lehrer damals so gut erklärt hätten wäre sicher mehr von der komplexen Zellbiologie hängen geblieben; das holt Carey leichtfüßig und mit dem Blick aufs Wesentliche nach, um dann Neurobiologisches zu präsentieren. Aber ist das für Erwachsene relevant, außer für den „zweiten Bildungsweg“- der Hausaufgaben-Begleitung des Nachwuchses zuhause? Schauen Sie mal auf S. 2-6 in die Vorschau!

Wow! Shriver’s Finest!

Und jetzt zu meiner sicherlich eigenwilligsten Empfehlung – ich zögere etwas bei der Einordnung. Eins ist klar: es ist kein Sachbuch. Der „Economist“ empfahl dieses Buch kurz vor Weihnachten in seiner Literaturrubrik als Sozialsastire. Das trifft es ganz gut, über weite Strecken entfaltet das Buch aber ausgesprochen dystopische Züge. Lionel Shrivers Magnum opus The Mandibles – Story of a Family 2029-2047 ist ein grandioses, mutiges und erschreckend plausibles Werk. Was will die Frau bloß als nächstes schreiben?! (ja, diese Lionel ist eine Frau – und was für eine!).

Sie lesen nicht im Urlaub?

Neu für mich entdeckt habe ich das Medium Podcast – nicht vorgelesene Texte, sondern als Gespräch zwischen gebildeten, wortgewandten und inspirierenden Menschen. Podcasts lassen sich gut bei den weniger ersprießlichen Aktivitäten nutzen, die das Leben auch im Urlaub begleiten: Warten auf verspätete Verbindungen, Anfahrten zu Flügen, Schiffen, oder Anstehen an Schaltern – noch besser natürlich auf langen Spaziergängen, bei denen man interessanten Gedanken nachhängen kann. Für meinen heutigen Podcast-Tipp gilt: Pause-Knopf eifrig nutzen! 🙂

Es ist immer wieder überraschend, welche Breite und Tiefe Philosoph, Neurowissenschaftler und Schriftsteller Sam Harris www.samharris.org so spannt. In seinem Waking Up Podcast führt er ausführliche werbefreie Gespräche mit spannenden Gästen aus Wissenschaft (Lehre und Forschung). Literatur und Politik. Schauen Sie sich einmal seine Gästeliste an – auch Yuval Harari aus meinem Literaturtipp war am 19. März dabei – und dieses Interview möchte ich Ihnen sehr ans Herz legen. Wenn Sie keine 90 Minuten investieren können, beginnen Sie in der 57. Minute!

Sam Harris empfehle ich übrigens auch aus einem anderen Grund gern: er lehnt Sponsoren und Werbung für seine Medien ab, um seine Unabhängigkeit zu gewährleisten, und bittet Fans seines (weiterhin kostenlosen) Podcasts schlicht um einen freiwilligen monatlichen Beitrag. Ich konnte mich nach diversen Kostproben problemlos entschließen, dieses Anliegen zu unterstützen.

Wenn Ihnen anregende Vorträge zu auf Deutsch lieber sind, empfehle ich Ihnen die Webseite des Hirnforschers Gerald Hüther, einer der ganz Großen der deutschen Neurobiologie – auf http://www.gerald-huether.de gibt es zwar keine praktischen Podcast-Formate, aber Videos von ausgezeichneten Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Wenn Sie umtreibt, wie Sie den eigenen Nachwuchs am besten unterstützen, blättern Sie einmal virtuell auf dieser Seite!

Das Kreuz mit der Weiterbildung

Ich verbringe viel Zeit mit allen möglichen Formen von Weiterbildung, um diesen hausbackenen Begriff zu verwenden, der ja ähnlich uninspirierend klingt wie Coaching… dazu habe ich mich kürzlich auf LinkedIn geäußert. Zum einen mit Büchern und Fachzeitschriften von Hirnforschung bis Change Management; aber ich suche auch den persönlichen Austausch zu Themen, die ich gerade vertiefe. Mir flattern ständig vollmundige Einladungen zu Konferenzen, Workshops, Summer Schools, Seminaren, und Masterclasses ins Haus – und nicht etwa nur in die Inbox, sondern auch als Printmaterial. Das beschränkt sich natürlich auf Events an exklusiven Orten mit hochkarätigen Referenten. Aber Sie werden das kennen: auch die halten oft nicht, was sie (oder besser, ich mir von ihnen) versprechen. Wir kennen, können und wissen halt alle schon eine ganze Menge – und die Erwartungen wachsen nun einmal mit der Erfahrung.

Jetzt bin ich in der glücklichen Situation, mir meine Veranstaltungen aussuchen zu können, aber das macht es nicht einfacher! Ich bin an Impulsen interessiert, die neue Fragen aufwerfen, kombinieren und neue Antwortmöglichkeiten aufzeigen – also jenem Ort, an dem sich Gewusstes mit Neuem verbindet; dazu muss dann aber auch Gelegenheit sein… Ich habe nicht nur inhaltliche und methodische Erwartungen, sondern auch an diejenigen, die diese Gedanken vorstellen. Denn: alles Gesagte wird von jemandem gesagt, und ich möchte auch den geistreichen Beobachter hinter einer geistreichen Beobachtung erleben. „Meine Sehnsucht“ lieg in der Synthese – und dazu ist jemand nötig, der/die banale erscheinende Einzelinformationen zu etwas zusammenzufügen vermag, das mich „interessant – so habe ich das noch nie gesehen“ denken oder sagen lässt. Meist sind die Referenten sehr gut auf ihr Thema vorbereitet, aber nicht darauf, die Grenzen zu überschreiten oder gar multiperspektivisch zu denken. Mir „reicht“ inzwischen schon ein anderer Teilnehmer für solche Pausengespräche, aber wenn es so jemanden auch nicht gibt, schalte ich einfach gelangweilt ab…Screenshot 2017-07-23 17.23.28

Das habe ich im letzten Vierteiljahr gleich dreimal erlebt: im April bei einem Neuroscience-Workshop für Coaches (für Nullanfänger…), Ende Juni beim Economist Innovation Summit in Berlin, wo nur an der Oberfläche gekratzt wurde und jede kritische Einordnung neuer Buzzwords unterblieb. Schade um die schöne Zeit und den nicht unbeträchtlichen Teilnahmebeitrag – vor allem aber um die vergebene Chance. Ein so hochkarätiges Publikum derart zu langweilen, dass in den Pausen alle eher verdutzt in den Gängen stehen… ein Jammer. Auch ein dreitägiger Gruppenmoderations-Workshop im Juli hinterließ einen schalen Geschmack. Immerhin: eine weitere Teilnehmerin entpuppte sich als tolle Gesprächspartnerin. Dennoch hat meine Bereitschaft, mich auf Themen und Menschen einzulassen, neugierig-offen auf Referenten und Fazilitatoren zuzugehen, leicht gelitten. Genau die will und muss ich mir aber erhalten – schließlich ist Lernen, Anregung und Inspiration ein Bedürfnis, das untrennbar mit meinem Beruf verbunden ist. Was ist die Lösung? Ganz konservativ mehr auf Empfehlungen meines Umfelds hören? (na, schon Hararis Sapiens gelesen? :)) Das mag das Risiko begrenzen, andererseits aber ebenso meine Möglichkeiten.

Ria Verlinden in Prag mit „Your First Team“

So viel Enttäuschung bringt einen aber auch auf Ideen: warum hole ich mir die Menschen nicht her, die ich schon kenne und mich immer wieder inspirieren! So konnte ich für das Wochenende 4.-5. November eine meiner Inspirationsquellen, die Belgierin Ria Verlinden, für einen Workshop zum Thema Your First Team in Prag gewinnen! Einladung gern auf Anfrage. Hier der Teaser.

Your building blocks for your roles a husband, wife, parent, team member, co-worker, partner, boss, entrepreneur are constructed in the very first group we are born into: our family. How this first connection serves as a platform for all the other teams and systems we will join later in life is an interesting and revealing line of enquiry. This is the invitation that Ria Verlinden’s Nov 4-5 Prague workshop extends.

Ich habe nicht vor, in den Markt der Seminaranbieter einzusteigen, sondern plane den Workshop vor allem als weitere Anregung für meine Kunden; gleichzeitig bietet das Format Raum für ein Dutzend weiterer Interessenten, für die ich die Veranstaltung gern öffnen würde. Der Workshop findet auf Englisch statt,  Ria ist sehr erfahren in der Arbeit mit Nicht-Muttersprachlern. Kostenpunkt 6.000 Kc +MwSt. – auch für Selbstzahler attraktiv.

Nach diesem Exkurs zurück zu ein paar aktuellen Gedanken: Mich verdutzt bei Veranstaltungen für Coaches, Berater und Fazilitatoren immer wieder, mit welchen Kompetenzniveaus sich manche Kollegen an so komplexe Themen wie Teamentwicklung oder Top Management Coaching trauen. Da wird die mittlere bis gehobene Methodenkompetenz oft gar nicht durch fundierte Kenntnisse, Erfahrung und langfristiges Interesse an Themen wie Führungskultur, Change, oder gar Innovation ergänzt. Und das Wissen um Macht, formalen wie informalen Strukturen in Firmen und deren wirkungsvoller Beeinflussung auf allen Ebenen ist ebenfalls Fehlanzeige. Das Irritierendste: keinerlei Störgefühl, dass so eklatante Lücken blinde Flecken generieren, die – je nach Aufgabenstellung – nicht nur Sinn und Zweck des Beratungsprozesses gefährden, sondern durchaus Schaden anrichten können… Zum Glück finden sich im Teilnehmerkreis immer Kollegen, die diese Besorgnis teilen – denn es ist ja nicht unsere Überheblichkeit. Unser mulmiges Gefühl wird genährt durch die Teilnehmer-Perspektive, die wir naturgemäß seltener einnehmen, die uns aber hilft, uns in die gemischten Gefühle der „anderen Seite“ einzuspüren.

Eine Einladung zum Schluss

Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher. – Albert Einstein

Sicher kennen Sie das Gefühl, wenn Austausch und Verständigung gelingt, wenn man auf die Fragen, die man sich selbst stellt, intelligente Ansätze zum Weiterdenken bekommt, und Erfahrungen und Beobachtungen anderer wirklich auf sich und die eigene Situation beziehen kann, wenn sich Aha-Erlebnisse zu Handlungsabsichten verdichten. Das ist nicht nur motivierend und anregend, sondern lässt einen direkt in Flow-Zustände geraten. Leider sind sie extrem selten – zumindest wenn man sie nicht aktiv herbeiführt…

Denn richtig spannend wird es ja erst, wenn der Auslöser kein 20-minütiges Keynote oder Gespräch ist, sondern man mehrere Stunden am Stück hat, um alles anzusprechen, was mit hineinspielt, was einen gerade beschäftigt. Für deren „Neuordnung“ reicht im durchgetakteten Alltag die Zeit und Energie natürlich nie – aber Ausweichen funktioniert langfristig auch nicht – vor allem dann, wenn ein richtig dicker Brocken im Weg liegt.

Im Leben vieler Unternehmer und Topmanager bin ich in den letzten 17 Jahren der Partner für diese ganz großen Themen – dann, wenn man eben nicht nur etwas besprechen möchte, um seine Gedanken zu ordnen, sondern Handlungen mit großer Tragweite ableiten muss. Diese Rolle begeistert mich immer wieder neu. Meine Auftraggeber, die meist persönlich mit mir arbeiten, wissen zu schätzen, was sie in einem halben Tag erreichen und woran sie dann mit neuem Schwung arbeiten können, bis wir uns wiedertreffen – manchmal in einem Monat, manchmal auch erst ein halbes Jahr später. Sie raten mir gelegentlich, mich nicht als Coach zu bezeichnen, weil sie in unserer Arbeit viel mehr sehen. Natürlich ist mir die zunehmende Verwässerung des Begriffs Top Management Coaching nicht entgangen, aber wer sich einen so komplex denkenden Partner wie mich aussucht, dem geht es immer um die konkrete Person, nicht um eine Berufsbezeichnung.

Wenn Sie diese Erfahrung noch nicht gemacht haben, möchte ich Ihnen diesen Sommer anbieten, dies einmal zu tun: für den Preis eines eintägigen Top-Workshops oder einer exklusiven Großveranstaltung bekommen Sie einen halben Tag mit mir – mit ausschließlich Ihren Interessen und Schwerpunkten im Zentrum. Ausgezeichnetes Mittagessen inklusive. Sie bringen das oder die Themen mit, an denen Sie gerade „knacken“. Und auch das Networking muss nicht zu kurz kommen – Anfang September veranstalte ich einen Cocktail für meine Kunden (dieses Jahr in Prag), zu dem ich Sie dann gern einlade.

Dieses Angebot können Sie in Hamburg, Berlin und Prag wahrnehmen; es gilt für bis Ende September vereinbarten Termine. Wenn Sie noch überlegen, ob sich Ihr Thema für einen solchen halben Tag eignet, rufen Sie mich einfach kurz an oder schicken Sie mir eine Mail – das können wir sicher klären!

Ich freue mich auf Ihre Reaktionen, Kommentare und Fragen, und wünsche Ihnen einen ganz wunderbaren Sommer!
Ihre

Annette Reissfelder

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